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Was ist CBD (Cannabidiol)?

CBD- Ein kleines Wunder der Natur

„Cannabis ist in der natürlichen Form, eines der sichersten therapeutischen Substanzen, die der Menschheit bis heute bekannt ist.“

(Frances L. Young).

Schon über Jahrtausende hinweg plagt der Schmerz die Menschheit und beeinflusst das Leben in seiner Schönheit. In diesem langen Zeitraum verlor der Mensch nach und nach die Verbindung zur Natur und vergaß die Antworten in ihr zu suchen. Eine natürliche und effektive Hilfe bietet seit je her, die Hanfpflanze. In ihren Bestandteilen zerlegt, gibt es viele Bausteine, die sie zu etwas Einzigartigen macht.

Welche Stoffe befinden sich in einer Hanfpflanze?

Zunächst ist zu klären, dass es viele verschiedenen Hanfsorten gibt und daher jede Pflanze einen unterschiedlichen Gehalt an Wirkstoffen aufweist. Die wohl bekanntesten unter ihnen ist das THC (Tetrahydrocannabinol- berauschender Effekt) und das CBD (Cannabinoid- nicht berauschender Effekt). In den meisten EU-Ländern ist der THC-Gehalt einer Pflanze genau festgelegt und darf nur dann legal angebaut werden, wenn dieser nicht überschritten wird. (Österreich <0,3 %)[1]. Dieses THC (Tetrahydrocannabinol) kommt als Harz vor und befindet sich zu meist an den weiblichen Blütenständen.[2]

Was ist CBD nun genau?

Wie bereits oben erwähnt, ist das CBD (Cannabinoid) ein Bestandteil in der Hanfpflanze, hat aber im Gegensatz zum THC keine berauschenden Effekte. Erst durch das herausdestillieren wird das CBD (Cannabinoid) vom Rest getrennt und hat nur bei Raumtemperatur eine farblose, kristalline Form.[3]   Im Gegensatz zum THC, bleibt das wichtige CBD (Cannabinoid) so erhalten und eignet sich sehr gut für unterschiedliche Beschwerden. 

Wie wirkt CBD auf den Körper?

Der Körper verfügt über ein eigenes „Endocannabinoid-System (Teil des Nervensystems)“ mit dem das CBD interagiert. Es ist aber noch nicht geklärt, wie dieses System genau funktioniert. Die Wissenschaft vermutet, dass der CB2-Rezeptor eine wichtige Rolle für das Immunsystem spielt.[4]  Wirkungen sowie Nebenwirkungen werden durch verschiedene Mechanismen ausgelöst und deswegen sind diese Abfolgen noch nicht ganz erforscht.[5]

Wofür kann ich CBD nutzen?

In der Wissenschaft konnten bis jetzt folgende Wirkungen von CBD entdeckt werden:

  • kann eine schmerzlindernde Wirkung haben.
  • kann gegen Entzündungen im Körper wirken.
  • kann gegen freie Radikale im Körper wirken.[6]

CBD-Für ein besseres Wohlbefinden

Zu Beginn müssen Sie bitte zur Kenntnis nehmen, dass es uns rechtlich nicht erlaubt ist Heilaussagen zu tätigen oder auf Krankheiten genau einzugehen. Diese Informationen dienen nur für einen kurzen Überblick, sowie Anhaltspunkte für ein besseres Wohlbefinden.

In welchen Bereichen kann mich CBD positiv Unterstützten?

  • kann krampflösend wirken,
  • kann antibakteriell wirken,
  • kann Ihnen bei Übelkeit helfen,
  • kann schmerzlindert wirken,
  • kann gegen Entzündungen im Körper wirken,
  • kann Ihnen gegen freie Radikale im Körper helfen,
  • kann Ihren Schlaf positiv beeinflussen,
  • kann sich positiv auf Ihr gesamtes Wohlbefinden auswirken,

In Verbindung mit anderen Medikamenten oder allein, kann es noch bei diesen Beschwerden helfen:

  • kann sich im Bereich der Knochen positiv auswirken,
  • kann Sie bei diversen Hautbeschwerden unterstützen,
  • kann sich positiv auf Ihren Zuckerhaushalt auswirken,

Die Neuronen in unserem Körper können von Cannabidiol vor der Degeneration (Funktionseinschränkung) geschützt werden. In der Wissenschaft wird zurzeit erforscht, ob sich CBD positiv gegen langanhaltenden Gedächtnisverlust einsetzen lässt. Das wäre im Kampf gegen Krankheiten wie Alzheimer ein großer Erfolg. 

Wie nimmt man CBD ein?

Es gibt viele Produkte die CBD enthalten und meist werden diese als Öl oder Kapseln angeboten. Auch für die äußere Anwendung gibt es diverse Salben oder Cremen.

Die genaue Dosierung von den jeweiligen CBD-Produkten ist individuell abhängig und kann nicht pauschal empfohlen werden.[1] Je nach Beschwerden können die Angaben variieren und diese (Beschwerden) sollten beim Auftreten, stets mit einem Arzt besprochen werden.

Quellen

[1] MICHKA (Hrsg.), Heilen mit Cannabis. Solothurn 2018, S. 79.
[2] RÄTSCH Christian, Hanf als Heilmittel. Solothurn 2016, S. 14.
[3] JONES PG, FALVELLO L, KENNARD O, SHELDRICK GM, MECHOULAM R, „Cannabidiol“. Acta Crystallogr. (1977) B. 33 (10): S.  3211–3214.
[4] P. E. CASTILLO, T. J. YOUNTS, A. E. CHÁVEZ, Y. „Hashimotodani: Endocannabinoid signaling and synaptic function.“ In: Neuron. Band 76, Nummer 1, Oktober 2012, S. 70–81
[5] S. YAMAORI, J. EBISAWA, Y. OKUSHIMA, I. YAMAMOTO, K. WATANABE, Potent inhibition of human cytochrome P450 3A isoforms by cannabidiol: role of phenolic hydroxyl groups in the resorcinol moiety. In: Life Sci. Band 88, 2011, S. 730–736
[6] MICHKA (Hrsg.), Heilen mit Cannabis. Solothurn 2018, S. 26.